Das Wildeste PFILA aller Zeiten! Die Jungschärler gegen die Wildnis! Unser diesjähriges Pfingstlager unter dem Titel «Jungschi vs Wild», angelehnt an die Überlebensshow «7 vs Wild» begeben wir uns dieses Jahr noch einmal mehr in die Wildnis als in den Pfingstlagern zuvor. Während wir normalerweise unsere Spatz-Gruppenzelte, ein Aufenthaltszelt, ein Küchenzelt und viele weitere Lagerbauten aufbauen, gibt es dieses Jahr nur Biwakzelte aus Blachen! Dies nur eine der vielen Anpassungen an die Wildnis. Doch wir sind vorbereitet. Jeder konnte sich zu Hause einen «Überlebensgegenstand» einpacken auf die Reise. Von Taschenmessern bis hin zu Kissen haben die Jungschärler ihre Gegenständen mitgebracht. Welche davon werden wir benötigen?
Doch nun von Beginn an: Vier mehr oder weniger mutige Abenteurer befinden sich im Wettstreit um eine riesige Kiste mit Rondos! Man stelle sich nur vor, was man mit so vielen Rondos machen könnte! Die Jungschärler schliessen sich den verschiedenen Abenteurern an. Und schon geht’s los: Challenge 1 – finde den Lagerplatz: Mit einer mehr schlecht als rechten Karte geht es mit den Velos über Berg und Tal Richtung Lagerplatz. Unterwegs warten verschiedene Wildnis-Challenges wie zum Beispiel das Bestimmen von Pflanzen, Orientieren, oder auch mal ein Geschicklichkeitstest in Form eines Kubb-Spiels. Die Abenteurer schlagen sich hervorragend und lassen sich auch nicht von einem kurzen Regenschauer abhalten! Die Sonne hat den Zenit schon überschritten, da treffen die Gruppen auf unserem Lagerplatz in Fisibach ein.
Dort wartet bereits die nächste Challenge: «Build your own shelter». Aus Blachen müssen die Gruppen ein Schlafzelt bauen. Mit viel Geschick und echter Jungschi-Technik stehen schon bald majestätische Berliner auf dem Lagerplatz. Was ist ein Berliner? Ein Zelt, dass gerade etwa genug hoch ist, um darin zu schlafen. Dafür schützt es gegen Kälte, Nässe und Wind!
Doch langsam aber sicher knurrt der Magen. Bei einem G-Spiel im Wald können unsere Survival-Spezialisten ihren Znacht verdienen. Doch der muss anschliessend noch selbst gekocht werden. Schon bald werden Rondos gegen Cervelats, Kartoffeln, Nudeln und Gemüse getauscht und die Töpfe über dem Feuer füllen sich mit leckeren Älplermagronen! Wie gut schmeckt doch so ein echt selbst gekochtes Essen!
Doch noch ist der Tag nicht zu Ende, und eine grosse Challenge bleibt noch ausstehend: Besonders für einen unserer jüngsten Teilnehmer hat es diese in sich: unter dem Vorwand einer Schnitzeljagd, werden die Kinder in Zweiergruppen losgeschickt um verschollene Kisten zu finden. Doch nur eine Gruppe kehrt mit einer Kiste zurück. Das war natürlich so beabsichtigt. Nach einer Serie von schwierigen Aufgaben und harten Kämpfen gegen andere Abenteurer gelingt es der einen Zweiergruppe die Schlüssel für die Kiste zu ergattern und den Inhalt zu erspähen: Neben einem feinen Dessert findet sich noch ein Blatt Papier in der Kiste. Bei genauem betrachten handelt es sich hierbei um eine Taufurkunde! «Scrabble» hat sich an diesem Abend seinen Jungschinamen tapfer erkämpft und darf ihn ab nun mit Stolz tragen. Herzliche Gratulation, Scrabble!
Am nächsten Tag zieht es die Abenteurer nach einem selbstgejagten (an verschiedenen Posten erkämpften) Zmorgen schon bald weiter. Wir folgen mit unseren tapferen Stahlpferden (Velos) den Abenteuer-Logbüchern von «Jakob Spatz» der auf der Suche nach einer besonderen Wasserquelle war. Mit Verstand und Jungschitechnik gelingt es uns die Rätsel zu lösen und wir finden die Quelle in der Badi Bülach! Dort wartet zur Belohnung auf die Abenteurer ein Schwumm im Wasser, die Rutschbahnen und leckere Hamburger!
Alle Jungschärler sind an diesem Wochenende an den Challenges über sich hinausgewachsen. Ob das biwakieren, die lange und anstrengende Veloreise oder einfach das eigene Essen zu kochen. Ihr seid alle wahre Survivalexperten! Wir dürfen auf ein Wochenende mit vielen Bewahrungen, keinen Verletzungen und gutem Wetter zurückschauen. Dafür sind wir den Eltern, Jungschärlern, wie auch Gott sehr dankbar.