Wir freuen uns auf das verlängerte Pfingstwochenende! Pfingsten in der Jungschar, das ist PFILA (Pfingstlager). PFILA ist schlafen in Zelten, abkochen über dem Feuer, gemeinsam die Natur entdecken, Geländespiele im Wald, dreckig, erschöpft und glücklich nach Hause kommen. Doch dieses Jahr ist alles etwas anders… Ein PFILA mit den Sicherheitsregeln des BAG lässt sich für uns nicht richtig durchführen. Doch mit den neusten Lockerungen wollen wir zumindest einen Teil davon gemeinsam erleben.

Am Samstagabend geht es bei herrlichem Wetter los: Wir treffen uns in 5er Gruppen an verschiedenen Startpunkten in Oberglatt. Doch irgendjemand scheint rund um Oberglatt Sägemehlspuren verloren zu haben. Ist es vielleicht das Känguru von der verrückten Kängurujagt von letzter Woche? Von unseren drei Startpunkten aus machen wir uns auf den Weg, um das Geheimnis zu lüften. Doch schon bald tauchen zwei Pfeile auf dem Boden auf, die in verschiedene Richtungen zeigen. Welchem sollen wir folgen? Schnell teilen wir uns in zwei Gruppen auf und jeder übernimmt eine Spur. Die eine Gruppe findet bei ihrer Spur schon bald ein grosses X am Boden: Das Zeichen für eine Sackgasse. Nun schnell zurück, und dem richtigen Weg gefolgt! So kommen wir langsam aber sicher immer näher an einen Waldrand und auch ans Ziel. Abenteuer in der Natur und bewegen an der frischen Luft, eigentlich fast wie im PFILA!

Am Ende der Spur wartet leider kein Känguru auf uns, sondern Idefix. Nachdem wir Idefix versprechen keine Bäume zu fällen, dürfen wir uns bei seinem Vorrat von Würsten und Schlangenbrotteig bedienen. An verschiedenen Feuerstellen in der Nähe beginnen die Jungschärler fleissig damit, Holz zu sammeln und die ersten Feuer zu entzünden. Jetzt noch schnell einen Stecken suchen und mit dem Sackmesser anspitzen und schon kann das grosse Grillieren losgehen. Das Schlangenbrot nimmt über den Flammen goldbraune Farbe an, die Cervelats verformen sich über dem Feuer, und die Glut sammelt sich schon perfekt für den Dessert – Schoggibananen! Selbst kochen, Feuer machen, schnitzen, eigentlich genau wie im PFILA!

Die Schoggibananen brutzeln am Rand des Feuers vor sich hin, während die Kinder die Umgebung entdecken. Neben dem Wald, ein paar Tümpeln und Feldern gibt es sogar einen Alien-Landeplatz zu erforschen. Da will niemand freiwillig schon zurück. Die Sonne senkt sich langsam über die Hügel und die Schoggibananen sind bereit zum Essen. Nach dem Dessert heisst es dann aber schon langsam wieder die Sachen zusammenzupacken und die Feuer zu löschen. Erschöpft aber glücklich – wie nach einem PFILA – kehren wir nach Hause zurück. War es ein PFILA? Vielleicht nicht ganz. Aber es kam schon ziemlich nah dran ran. Einige Kinder haben mit ihren Familien danach im Garten noch gezeltet und so das PFILA-Erlebnis komplettiert!

Die letzte Zeit war für uns alle aussergewöhnlich. Mit kreativen Ideen und viel Verständnis auf allen Seiten haben wir als Jungschi das Beste daraus gemacht. Mit verschiedenen Jungscharnachmittagen für zu Hause mussten wir nie ganz auf die Jungschi verzichten. Nun freuen wir uns Schritt für Schritt ab dem 13. Juni wieder mit unserem normalen Jungscharprogramm weiterzumachen zu können!

Ab dem 13. Juni geht es dann mit „normalen“ Jungscharnachmittagen weiter. Wann genau siehst du im Programm. Die Fotos vom etwas anderen PFILA gibt es hier: Fotogalerie.