Eine Hochzeit mit Überraschungen
Angefangen hat alles letztes Jahr an einem Jungscharnachmittag: Unser Jungschi-Maskottchen Willi der Esel hat sein erstes Date mit dem pinken Elefanten Emma. Es scheint als sei das Date erfolgreich gewesen, denn vor dem PFILA flattern die Hochzeitseinladungen von Willi und Emma bei uns ins Haus. Selbstverständlich will bei diesem Fest keiner fehlen. Deshalb schlagen wir am Pfingstwochenende unsere Zelte direkt auf dem Hochzeitsplatz mit Blick auf den Katzensee auf. Noch wissen wir noch nicht, dass dieses Wochenende noch einiges an Überraschungen bietet!
Doch schön von vorne: Willis Trauzeuge begrüsst uns in der EMK. Das Brautpaar hat ein Tagebuch zusammengestellt in dem wir ihr Kennenlernen nachlesen und auf unserer Reise nachstellen können. Vom Pizzadate, das Kennenlernen der Familien bis zum Hochzeitsantrag ist alles festgehalten. Während wir mit unseren Velos unterwegs Richtung Lagerplatz sind, halten wir immer wieder an, um die Geschichte der beiden fortzusetzen. Was für eine schöne Lovestory!
Mit allen 20 Hochzeitsgästen stellen sich die Zelte, Feuerstelle und weitere Infrastruktur am Nachmittag wie von allein auf. Alle sind gespannt auf die Hochzeit vom Abend. Und so senkt sich die Sonne langsam über dem Katzensee. Alle Gäste sind versammelt und warten auf die Braut. Doch Emma lässt sich ganz schön Zeit! Sonst gar nicht ihre Art!
Doch da kommt jemand! Doch es ist nicht Emma… Der Chauffeur ihrer Limousine rennt völlig entsetzt über den Platz! EMMA WURDE MITSAMT DER LIMOUSINE ENTFÜHRT!!! Uns so wird innert kürzester Zeit aus unserem Zeltplatz ein Tatort. Doch wir haben Glück, denn Willis Trauzeuge ist zufällig auch Detektiv und nimmt den Fall unter seine Obhut. Sobald sich die Gäste etwas beruhigt haben, gilt es logisch zu denken: Wo wurde Emma zuletzt gesehen?
Wir stellen die Entführung mit Attrappen in einem Geländespiel nach, und versetzen uns in die Rolle des Chauffeurs. Langsam kommen dem Chauffeur einige Details wieder in den Sinn: Der Entführer hatte definitiv dunkle Haare… Und da waren noch weitere Sachen… Mit der Hilfe der Hinweise können wir die Verdächtigen auf drei Personen reduzieren: Willis Nachbar Richi, Emmas Freundin – die Influencerin Amanda Animal, und Willis Freund aus dem Fitnessstudio – Gregor «Greg» Starkmann. Der nächste Schritt: die Drei verhören.
Den Sonntag starten wir aber mit dem Programmblock von Willis bestem Freund, dem roten Pferd. Es möchte uns zeigen, wie es auf Willis Bauernhof als so zu und her geht. Gemeinsam besuchen wir einen Bauernhof in der Nähe und lassen uns dort alles zeigen und erklären. Doch nun zurück zum Fall: die drei Hauptverdächtigen wurden ausfindig gemacht und zum Verhör auf den Lagerplatz eingeladen. Die Teilnehmer versuchen möglichst viele Geheimnisse aus den Verdächtigen herauszubekommen! Doch irgendwie haben alle ein Motiv, ein Alibi, und auch irgendwie ein Geheimnis. Diese neuen Informationen werden vom Detektiv nochmals ausgewertet
Doch es gibt noch ein weiteres Geheimnis: Zwei Jungschärler erhalten heute Abend ihren Jungscharnamen! Aber zuerst müssen sie in einem Parcours ihren Mut unter beweis stellen! Sie verfolgen eine Verdächtigen, der wichtige Informationen zum Fall aus den Zelten geklaut hat. Sie müssen blind einen Hindernisparcours überwinden, über Funk einen Weg im Wald ablaufen, und schlussendlich den Täter überwältigen! Als Gegenleistung erhalten sie die Buchstaben ihres Jungscharnamens. Aus den Buchstaben bilden die Beiden nach und nach die Wörter «Struppi» und «Ardilla». Herzliche Gratulation zu eurem Jungschinamen!
Nun aber zum grossen Fall: Am Montag taucht ein weiterer Beweisgegenstand. Dank der modernen Technologie lassen sich die Fingerabdrücke auf dem Beweisstück mit denjenigen der Verdächtigen vergleichen. Siehe da, es gibt keinen Zweifel: Richi muss Emma entführt haben! Nun aber schnell, holen wir sie uns zurück! Unter der Leitung des Detektivs umkreisen wir in zwei Gruppen das Haus des Verdächtigen. Mutige Detektive wagen sich dann ums Haus und tatsächlich: Emma ist in einer Box im Keller gefangen gehalten. Puh, zum Glück konnten wir sie rechtzeitig befreien!
Die Hochzeit wird verschoben und wir planen so lange mal unsere nächsten Jungscharnachmittage nach den Sommerferien: Die Jungschi steht allen Kindern ab der ersten Klasse offen. Wir freuen uns auf euch!